Eichhörnchen und ihr winterliches Futterproblem

Eichhörnchen-Bar

Wie so oft bin ich der Meinung, dass es an der Zeit ist allgemeine Volksweisheiten aus dem Weg zu schaffen. Und aus gegebenen Anlass will ich dieses Mal mit einem Irrtum aufräumen, in dem es um den Winterschlaf unseres bekannten Gartentieres dem Eichhörnchen geht: Das Eichhörnchen hält nämlich keinen Winterschlaf. Allgemein wird immer davon geredet, dass dieses oder jenes Tier sich nun im Garten auf den Winterschlaf vorbereiten würde. Dass man hier allerdings unterscheiden muss, ist vielen Leuten einfach nicht bewusst. Das Ergebnis ist dann ein falscher Umgang mit z.B. den Eichhörnchen um die es hier auch gehen soll.

Das Eichhörnchen ist aber tatsächlich eines der wenigen Nagetiere, die im Winter nicht in den Winterschlaf gehen, sondern nur in einen Zustand der tiefen Ruhe kommen. Hier spricht man auch von der Winterruhe. Um durch den Winter zu kommen sind für das Eichhörnchen aber einige Vorbereitungen vonnöten. Das Nagetier muss sich seine passende Umgebung ausloten, ein Nest bauen und seine Nahrungsquellen sicherstellen. Ist ein Garten besonders Naturnah gehalten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Eichhörnchen diesen als sein zu Hause auswählt und dauerhaft bleibt. Denn hat das Eichhörnchen erst einmal ein Nest aufgebaut, verbleibt es dort für lange Zeit. Im Winter bietet es dem Eichhörnchen einen geschützten Platz und im Sommer kann es dort seinen Mittagsschlaf halten.

Und so funktioniert die Winterruhe des Eichhörnchens: Ab einer bestimmten Temperatur empfindet das Eichhörnchen den richtigen Zeitpunkt als gekommen. Es zieht sich in das Nest zurück und fährt den Stoffwechsel herunter. Dabei hält das Nagetier allerdings seine Körpertemperatur. Durch den niedrigeren Stoffwechsel muss es allerdings nicht so viel Nahrung zu sich nehmen und kann länger in seinem Nest verweilen. Im Gegensatz zu Tieren die wirklichen Winterschlaf halten, frisst sich das Eichhörnchen keine Fettpolster bzw. Energiespeicher vor dem Winter an. Somit ist es darauf angewiesen über den ganzen Winter Nahrung aufzufinden. In städtischen Gebieten wird das für die Nagetiere immer schwieriger und so macht die Fütterung der Eichhörnchen einen großen Sinn. Wir können den Tieren damit im Winter ein tolles „Zubrot“ liefern, um das Überleben des Eichhörnchens im eigenen Garten zu sichern. Zwar haben die Eichhörnchen über den Sommer hinweg mehrere Vorratslager angelegt, doch von diesen bleiben durch Futterraub und Spurenverwischung manchmal nicht mehr viele übrig. Sogar wir können an der Vorratslagerzerstörung schuld sein. Die gründliche Gartenpflege vom Sommer kann dafür ausschlaggebend sein. Im schlimmsten Fall ist das Eichhörnchen dann tatsächlich auf die Fütterung angewiesen um eine Chance zu haben.

Wie lassen sich Eichhörnchen am besten füttern?

Eichhörnchen brauchen zur Fütterung einen Platz an dem sie gefahrlos an ihr Futter gelangen können. Wollen sie ihrem Eichhörnchen also etwas Gutes tun, kann ich Ihnen die Eichhörnchen-Bar von Gardigo ans Herz legen. Das naturbelassene Design zieht Eichhörnchen aus der näheren Umgebung an und bietet ihnen einen schönen Platz zum Verweilen und zum Aufnehmen des gestellten Futters. Die Eichhörnchen-Bar wird einfach an einem geschützten Platz im Garten aufgehängt und mit Eichhörnchen-Futter aus dem Fachhandel oder einer bunten Mischung aus Nüssen befüllt. Bitte beachten Sie, dass die Futterstelle spätestens bei Schnee oder langen Frosttagen aufgehängt wird, damit sich die Eichhörnchen bedienen können. Sie werden es Ihnen mit ihrem tollen Naturschauspiel danken.

Die Eichhörnchen-Bar finden Sie unter

http://www.gardigo.de/futterstellen/eichhoernchen-bar-90520

Ihr Mr. Gardigo