Fakten zum Igel im Garten

Igelhaus

Viele haben zurzeit einen Igel im Garten ohne davon etwas zu wissen, würden aber gerne mal einen Igel sehen. Die kleinen Stacheltiere sind jetzt besonders häufig im Garten unterwegs und man muss sich in der Abenddämmerung nur ein bisschen auf die Suche begeben, um sie beobachten zu können.

In diesem Beitrag gebe ich Ihnen auch gleich ein paar wissenswerte Dinge über den Igel mit auf den Weg.

Einen Igel sollte man, auch wenn er noch so süß ist auf keinen Fall anfassen. Das verängstigt das Tier ungemein und man selber kann sich an den ca. 8000 Stacheln verletzen. Droht eine Gefahr, rollt sich der Igel zusammen und verhärtet sein Stachelkleid. Durch diese Einigelung ist der Igel auch beim Überwintern im Garten vor Feinden geschützt. Das Stachelkleid dient jedoch nicht nur der Abwehr von Fressfeinden sondern puffert den empfindlichen Körper des Tieres. Fällt etwas auf den Igel herauf oder fällt dieser irgendwo herunter, wirken die Stacheln beim Aufprall wie elastische Federn. Die Kraft des Aufpralls wird so über das gesamte Stachelkleid des Igels verteilt und erheblich gedämpft. Alle Stacheln sind so gewachsen, dass sie oben spitz aber bei größeren Krafteinwirkungen biegsam sind und nicht abbrechen können. Igel haben quasi ein „stacheliges Leben“, denn bereits bei der Geburt hat der Nachwuchs ein weiches Stachelkleid um seinen Körper herum.

Vielleicht sind Sie ja in der glücklichen Lage den Igelnachwuchs im Garten bestaunen zu können. Denn die Geburtszeit für die kleinen Stacheltiere ist im September. Dabei bringt eine Igelmutter bis zu sechs Nachkommen auf die Welt.

Munter wird der Igel dann, wenn wir schlafen gehen. Seine Lieblingsbeschäftigung in der Nacht: Essen! Und zwar so viel wie möglich. Er streift durch den ganzen Garten und frisst Insekten, Schnecken und Spinnen. Von Nacht zu Nacht legen die Igel erheblich an Gewicht zu und schaffen sich Fettdepots für den Winterschlaf.

Fällt das Thermometer konstant unter 15° C und kündigt den Spätherbst an, fährt sich der Stoffwechsel des Igels instinktiv auf ein Minimum herunter und er beginnt schläfrig zu werden. Er baut sich nun einen geschützten Unterschlupf im Garten in dem er überwintert. Ist alles eingerichtet begibt sich der Igel zur Ruh. Während des Winterschlafs wird der Körper über die Fettdepots versorgt. Zwischendurch erwacht der Igel auch und bewegt sich ein paar Meter. Jedoch nicht lange und er kehrt wieder in den Tiefschlaf zurück.

Sie können Ihrem Igel im Garten die Suche nach einem Unterschlupf erleichtern indem Sie ihm eine Behausung stellen. Ganz einfach mit dem Igelhaus von Gardigo. Dort findet der Igel einen geschützten Unterschlupf und kann einen entspannten Winterschlaf halten.

Das Produkt finden Sie unter

http://www.gardigo.de/fuer-das-tier/igelhaus-90534

Sowie weitere Infos zur optimalen Aufstellung hier im Blog:

http://blog.gardigo.de/der-richtige-umgang-mit-einem-igel-im-garten

Ihr Mr. Gardigo